Sonntag, 12. Dezember 2010

Der Umzug und wie das Leben weitergeht

Wir sind umgezogen. Hat länger gedauert als erwartet und es sind viele Dinge schief gegangen. Ein paar Kleinigkeiten (Müll und so) stehen noch in der alten Wohnung und ich muss noch ein bisschen was saubermachen. Will ich eigentlich schon die ganze Zeit, aber mittlerweile ist mir diese Wohnung so verhasst, dass ich da überhaupt nicht mehr rein will.
Hat sich herausgestellt, dass die Wohnung völlig verschimmelt ist, es wohl auch schon vor meinem Umzug war und einfach drübergestrichen wurde. Dann bekam ich diese Woche einen Brief von meinem Vermieter, dass mein falsches Heiz-und Lüftverhalten ja eindeutig Ursache für den Schimmel sei, und ich ihn entfernen soll, am besten bis zum 15. weil neuer Mieter und so und dann auch husch husch Übergabe hier. Deine Kaution wollen wir eigentlich ja auch behalten....ja klaaar mann. Ich kann ja auch Geld kacken, bei dir zu Hause Alter!
Hab dem Hausbesitzer jetzt eine lange und komische email geschrieben, aber noch keine Antwort (mitunter weiß der nichts von den Machenschaften des Arschlochs). Muss noch herausfinden, wie ich Rechtsbeistand beantrage und mir dann einen Anwalt suchen. Das dauert alles viel zu lange, ich brauche JETZT Hilfe. Ich kann da nicht mehr gegen an und ich hab es satt, mich so verarschen zu lassen.
Ich kann ich überhaupt nicht mehr auf die Uni konzentrieren und ich möchte einfach nur noch, dass es vorbei ist.
Inzwischen ist es sogar so schlimm, dass ich kurz davor bin alles hinzuschmeißen. Geld verdienen und nach Feierabend nicht mehr dran denken müssen, was man eigentlich noch alles tun müssen, weil Arbeit Arbeit ist und Feierabend Feierabend. Nur für Studenten (und Lehrer und sowas...) nicht. Ich mach ja nicht mal viel nach der Uni im Moment. Weil ich einfach nicht die Kraft habe. Daniel versteht das nicht, für ihn sieht das alles nach einfachem Leben aus. Sorry Junge, aber das Wissen, dass die Arbeit nie getan ist, und nie abschalten zu können deswegen, das ist ganz schön scheiße.
Am liebsten wär es mir, wenn ich einfach Geld und Urlaub hätte, und dann würde ich die Wohnung schön machen (wir haben kaum Möbel und alles liegt irgendwie rum...wir haben nicht mal in jedem Raum Lampen und keine Duschstange...), und meine Kreativität ausleben, die total unter dem Studium leidet.
Fest steht: Philosophie war die falsche Wahl. Ich hab es so satt. Mag sein, dass meine Noten ganz gut sind, trotz geringen Aufwands. Aber es macht einfach keinen Spaß. Und zu wissen, dass man nur noch 2 Semester mit diesem Scheiß durchstehen muss, macht es alles nur noch schlimmer. Ich habe sooo keine Lust mehr, diese ganzen Seminare zu besuchen, die Texte zu lesen, die Essays zu schreiben, und zu überlegen, ob ich irgendwo ne Klausur schreibe oder doch liebe ne Hausarbeit (= weniger Zeit für UFG in den Ferien). Ich habe dieses Semester 7 Hauptseminare, 5 davon in Philo. Ich wusste, dass es hart werden würde, und ich habe mehr belegt, als ich eigentlich müsste. Damit ich im Sommersemester mal ein bisschen Zeit hab, vielleicht nebenbei arbeiten kann. Oder zumindest genug Zeit für meine BA-Arbeit habe.
Wenn alles klappt. Aber in einer Woche habe ich wieder ein großes Referat und mal wieder bin ich nicht annähernd fertig. Ich weiß einfach nicht, wie ich das machen soll, ich bin wie gelähmt, kann mich nicht dazu überwinden, was dafür zu machen, überhaupt dazu, irgendwas Produktives zu tun. Eigentlich wollte ich die ganze Zeit die Wohnung drüben fertig machen heute, und noch so viele andere Sachen für die Uni. Stattdessen habe ich recherchiert, welche Chancen Geisteswissenschaftler mit einem BA auf dem Arbeitsmarkt haben...Ich überlege auch, ob ich nicht einfach aufgeben soll, und ein 7. Semester ranhänge. Vielleicht kann man beim BAfÖG Amt irgendwas deichseln, dass die mich weiter finanzieren, weil ich gesundheitliche Probleme dank Schilddrüsenunterfunktion, Anämie und Eisemangel habe, und dazu ADS...vielleicht...bei meinem Glück funktioniert das sowieso nicht. Warum bemühe ich mich überhaupt noch? Ich hab so keine Lust mehr...

Freitag, 5. November 2010

Im Moment

bin ich zu emotional. Es geht alles auf und ab bei mir, total die Gefühlsschwankungen. Ich bin irgendwie kaputt, hinüber, unglücklich. Weiß auch nicht wieso.

Und irgendwie auch so verdammt unsicher und hab überhaupt keine Lust mehr zu irgendwas. Das einzige, was mir im Moment "Spaß" macht, ist Filme schauen. Am liebsten die ganze Zeit, nur kenn ich das wenige, was ich habe schon auswendig.

Ich glaube, das ist mal wieder ein Anfall von Eskapismus (um euch mal wieder mit diesem schönen Wort zu nerven...). Flucht vor der Realität, weil sie im Moment zu schwierig ist.

Weil ich so im Moment nicht mehr weitermachen kann und dieses Auf- und Ab echt anstrengend ist (ich hab dann nämlich gleich im nächsten Moment auch wieder Anfälle, wo ich die ganze Zeit fröhlich am Labern bin und total aufgekratzt und so, und 10 Minuten später fang ich plötzlich an zu heulen - das kann so echt nicht weitergehen...)habe ich beschlossen, zu einem Psychologen zu gehen.

Der andere Grund, der wohl noch wichtiger ist, um endlich auch als Erwachsene mit ADS diagnostiziert werden zu können und endlich nach all den Jahren eine Therapie an zu fangen. Ich bin jetzt an einem Punkt in meinem Leben angekommen, wo ich mich nicht mehr durchmogeln kann und vor allem nicht mehr will...wie übersetzt man sincere ins Deutsche? Englisch ist irgendwie eine schönere Sprache finde ich, vor allem für Prosa...naja.

Gut ist aber, dass meine Schilddrüsen Tabletten etwas stärker wirken. Ich bilde mir ein, abgenommen zu haben, aber vielleicht ist das ja auch nur Wunschdenken. Meine Haut ist leider im Moment total schlecht, aber ich bekomm jetzt auch bald meine Tage, also wird es hoffentlich daran liegen. Nur leider braucht das ja immer ewig, bis alles verheilt ist. Werde ich jemals eine schöne Haut haben? Eine, die nicht spannt und juckt und schuppt und weh tut und dann auch noch schrecklich aussieht?
Hoffen wir es mal. Stress reduzieren hift auf jeden Fall schon mal, also hoffe ich, dass das nächste Semester, mit nur 8 Veranstaltungen, da einen Unterschied machen wird.

Am Mittwoch war ich mit einer Freundin bei einem Sportprogramm von der Uni, dass sich "Power Fitness nennt". Der Name war sehr passend o.O". Wir haben ne 3/4 Stunde "Warm-Up" gemacht (juhuu, Anglizismen!) und danach noch fast ne Stunde Dehnen und Krafttraining. Ich war danach so unglaublich fertig. Ich ess im Moment auch so wenig und durcheinander und komisch, weil ich keinen Appetit habe und mir oft schlecht ist. Mir ist auch so warm im Moment, obwohl ich sonst eher friere. Komisch irgendwie.
Hoffentlich bin ich nicht schwanger *hust*. Das wär mal mehr als Scheiße >_>
Jedenfalls tat mir danach alles weh, aber vor allem die Beine, ich konnt nicht mal mehr richtig laufen danach und Treppenstufen bin ich auch eher runtergestakst und gefallen. Am Donnerstag ging es dann relativ gut, tat zwar immer noch weh, aber nicht mehr so schlimm.
Aber heute war es fast noch schlimmer als am Mittwoch. Dazu muss man aber sagen, dass ich stundenlang aufgeräumt und geputzt habe, fast ohne Unterbrechung und im Eiltempo, das hat sicher nicht dazu beigetragen, dass es besser wird ^^".
Jedoch bin ich zum ersten Mal seit langem vor dem Wecker wach gewesen und war sogar ausgeschlafen, dabei hatte ich weniger Schlaf als sonst und nicht mal besonders gut. Keine Ahnung, warum das so war, ist mir so aber wesentlich lieber...
Vielleicht weil ich wusste, dass ich nicht zur Uni gehen würde? Hatte nämlich einen Termin, genauer gesagt war es so, dass die Immobilienmaklerin, die jetzt meine Wohnung vermittelt, sich diese mal anschauen und für das Inserat fotographieren würde. Ich hatte angenommen, dass sie sich tierisch über den Zustand der Wohnung aufregen würde (sie klang am Telefon sehr unfreundlich)und auch erst mit den Fotos das Inserat reinstellen würde. Sie war aber eigentlich ganz nett, nur ein wenig...wie soll ich sagen? Klugscheißerisch? Mir zu sagen, auch wenn ich unrenoviert ausziehe, müsse ich ja putzen und zeigt dann mit den Fingern auf die Staubfäden an der Decke im Flur. Ja, da sind Staubfäden, und ich find sie auch nicht schön. Aber ich komm da auch nicht mit meinem langen Neon-Cyper-Staubwedel an, auch nicht auf dem Stuhl. Die Decke ist im Flur nämlich höher als im Zimmer ist mir letztens mal aufgefallen, also dann eher 4 m oder so...da brauche ich auf jeden Fall ne Leiter. Und ich weiß ja nicht, was sie sich denkt, dass ich nicht putze, bevor ich ausziehe oder was? Ich hab ihr dann nur gesagt, dass ich mir da dann irgendwie ne Leiter besorgen muss, das jetzt aber nicht ging (und ich weiß nicht, wie oft ich gesagt habe, dass ich nicht so viel Zeit habe und den ganzen Tag in der Uni bin, und finanziell jetzt auch nicht so gut stehen...*seufz*).

Davon mal ab war sie aber wie gesagt ganz nett. Was mich ein wenig schockiert hat, war die Tatsache, dass sie gleich Leute mit gebracht hat, die sich die Wohnung anschauen wollten und da quasi so einen Termin zur Besichtigung gemacht hat, es kamen danach nämlich noch ein paar mehr Leute. War halt in der Hinsicht gut, dass sie die Wohnung trotz des Zustandes (sie haben sich die Ecken noch nicht genau angesehen *hust*)alle gut fanden und Interesse gezeigt haben, ich hoffe also, dass einer davon bald den Mietvertrag unterschreibt.
Jedoch fand ich es ziemlich unhöflich von ihr, mir nicht Bescheid zu sagen. Ich mein, das muss sie ja vorher gewusst haben, da hätte sie ja auch kurz durch rufen können, um zu fragen, ob es passt, oder mir wenigstens Bescheid sagen können.
So war ich völlig überrumpelt (und Daniel genervt, der hatte nämlich ne Frühschicht und hätt gern weiter geschlafen...)und auch gestresst, dabei war das ganze in ner halben Stunde oder so vorbei. Aber die hat mich völlig geschafft.

Oh und dann durfte ich noch feststellen, dass ich mir meinen Stromanbieter hätte selber raussuchen können und das die ganze Zeit hätte ändern sollen. Und das ganz viel doch hätte gemacht werden müssen. Das ist nun aber die Schuld von Mr. Piggy Ich bin immer im Urlaub wenn man anruft Herr Felder. Das hab ich ihr auch gesagt, und sie wird mit ihm reden.
Vermutlich könnte ich ihn auch anzeigen und hätte wohl die ganze Zeit auch ne Mietminderung beantragen können, weil der Heizlüfter im Bad ja nicht läuft (und man soll laut Mietvetrag ne Mindesttemperatur von 20° haben oder so...das sind mit Glück 15, wenn es richtig kalt ist noch weniger...ist schon vorgekommen, dass der Atem kondensiert...).
Auch habe ich ein Studienbeitragsdarlehen beantragt, dass ich wegen BAfÖG nicht zurückerstatten muss. Hätte ich schon seit dem 1. Semester haben können, wusste ich nur nicht.

Und das ist das Fazit der letzten 2 Jahre: Wusste ich nicht. Woher soll ich all diese Sachen wissen, wenn man mich nicht informiert? Mich selber informieren? Ich bin ja nicht mal auf alle diese Sachen gekommen! Ich fühl mich einfach verarscht. Permanent muss man über alles Bescheid wissen, sonst wird man abgezockt. Man muss für jedes Recht, das einem im Grunde von vorneherein zusteht, kämpfen und verliert mitunter dadurch noch mehr. Das kostet auch Kraft und Zeit und Überwindung, und von allem habe ich nicht mehr so viel.

Nachwievor bin ich wohl zu idealistisch. Ich stelle nicht die gleichen Ansprüche an andere Mensch, wie an mich, aber doch zumindest ein paar Ansprüche. Und dazu gehört, dass die Leute kompetent genug sind, ihren Job zu machen, dass sie es nicht nötig haben, andere zu verarschen und dass man angemessen informiert wird.

Denn viele meiner Probleme und Sorgen resultieren einfach daraus, dass man nicht informiert wird. Ich hätte soviel Geld sparen können! Es regt mich echt auf!

Warum sagen, dass man etwas macht oder kann oder einen Job übernehmen, wenn man das eh nicht auf die Reihe kriegt, oder will? Studium ist ja noch was anderes, aber später geht das nicht mehr.

Naja, da habe ich schon oft mit meinem Vater drüber geredet. Ihn regt das auch auf, weil wir uns da doch sehr ähnlich sind. Aber er ist einfach zu dem Punkt gelangt, niemanden mehr zu trauen, sich immer absolut ab zu sichern und über alles informiert zu sein. Ich find das total traurig, aber ich weiß, dass das der einzige Weg ist, der mir noch bleibt. Ich kann einfach nicht von anderen Menschen erwarten, dass sie so sind und ich kann auch nicht darauf vertrauen, dass sie es nicht nötig haben, mich aus zu nutzen. Zerstört mich und mein Weltbild ein bisschen, aber diese Gesellschaft lässt mir leider keine Wahl.
Wer überleben will, muss wohl ein Stück von sich selbst aufgeben.

Ich würd gern auf ne tropische Insel flüchten, wo ich nur lebe und kreativ bin und Wissen sammel und mir Fragen stelle und Träume...so stell ich mir meine persönliche Freiheit und mein Paradies vor.

Leider bleibt mir nur diese unterschwellige Dystopie, die sich "Deutschland" nennt...

Tja...der Tonfall dieses Eintrags ist auch eher negativ. Aber um mit etwas Positivem ab zu schließen: Wir haben außerem die Schlüssel für unsere Wohnung. Ich kann sicher bald Fotos machen, auch davon, wie meine alte Wohnung aussieht (um von ihr Abschied zu nehmen *schnüff*) und dann hier zeigen. Endlich können wir Sachen rüberbringen und abmessen und uns Gedanken über die Einrichtung machen. Wirklich viel kaufen können wir noch nicht, aber immerhin, es ist ein Anfang.
Wenn Daniel dann das Geld von seinen Großeltern bekommt, und ich die Studiengebühren zurück und sie auch behalten darf dann können wir uns sogar eine Küche leisten. Das wär mir echt das Wichtigste. Ich freu mich so darauf, eine richtige Küche zu haben. Ich koche gern (nur im Moment nicht, weil zu nichts so richtig Lust). Das ist immer so ein kreativer Prozess für mich, weil ich ja ständig improvisiere und herumprobiere ^^
Auch auf getrennte Zimmer und ein vernünftiges Badezimmer freue ich mich. Wir werden uns im großen Zimmer ja auch die eine Hälfte als Arbeitszimmer einrichten. Ich möchte das alles schön und gemütlich wird, damit ich die richtige Motivation bekomme, regelmäßig und vernünftig was für die Uni zu tun.

Viele Rückschläge im Moment, aber das sind einfach wieder meine persönlichen Krisen. Ich versuche, sie zu überwinden, und mich auf die schönen Zeiten zu freuen, die dann im nächsten Jahr kommen werden. Es ist nur wieder einer von vielen Tests, die Teil des Lebens sind *einred*.

Donnerstag, 4. November 2010

Dies ist ein depressiver Blog

Warum schreibe ich eigentlich immer nur, wenn es mir scheiße geht?
Ventil oder so. Dabei stimmt das nicht mal, ich schreibe hier ja auch durchaus Positives hin. Nur irgendwie verschwindet jegliche Positivität mal eben zu Beginn eines jeden Semesters und der Stress geht wieder los.

Ich wusste ja, dass dieses Semester schrecklich werden würde...es macht mich irgendwie kapput.

Zum Einen ist da das Problem, dass ich jetzt im 5. Semester bin, ich bin fast fertig mit meinem Bachelor, wenn man so will, und gleichzeitig noch meilenweit entfernt. Viel schlimmer ist aber, dass ich überhaupt nicht das Gefühl habe, mich im 5. Semester zu befinden. Ich bin zwar schon irgendwo in meinen Fächern drin, aber irgendwie auch nicht so richtig. Ich hab einfach noch viel zu wenig Ahnung, und das Gefühl, alle wissen und können mehr als ich. Das zieht mich echt runter.

Mein Referat ist halt total scheiße gelaufen. Daran war ich auch selber schuld, und dass ich das weiß macht es irgendwie nur noch schlimmer. Es ist das eigene Versagen, wenn man weiß, dass man es besser kann, das mich schon mein ganzes Leben lang verfolgt. Wie beim Abitur: Es hätte auch ohne große Mühe ein 1,x Schnitt werden können, aber jedesmal stehe ich mir selbst im Wege und das nervt, es frustriert und es ist so schwer, mit sich selbst zu kämpfen, wenn man sich selbst eigentlich mögen soll, wenn man Selbstbewusstsein haben soll, und das braucht man in dieser Welt um zu überleben.

Manchmal will ich einfach weglaufen.

Camus war schon nicht blöd. Sysiphos ist sicher glücklich.

Und wenn ich dann sehe, dass ich immer nur Zweien schreibe, frage ich mich, was das soll: Müsste es nicht so sein, dass ich in meinem Studium herausragend gut bin? Dass ich gerade deshalb, weil ich es gewählt habe, weil es mein Schwerpunt ist, weil ich mich dafür entschieden habe, keine Schwierigkeiten haben sollte? Mir ist klar, dass das Studium nicht so einfach ist wie die Schule, aber dann ist die Frage, was ich überhaupt kann.

Ich bin zu ungeschickt und weltfremd um irgendeine 0-8-15 Ausbildung zu machen. Ich bin aber auch scheinbar zu undiszipliniert und vom ADS kontrolliert, um mein Studium so auf die Reihe zu bekommen, wie ich es möchte.

Bei all diesen Überlegungen frage ich mich halt immer wieder, ob ich das Richtige tue. Immer, wenn ich mir sicher bin, dass die Ur- und Frühgeschichte nicht nur das ist, was ich will, sondern, dass ich das auch kann, kommt wieder der Absturz. Dann trudelt eine Note rein, die mir nicht gefällt, oder mein Dozent erzählt mir, dass ich gut mit Texten umgehen kann, aber nicht mit dem archäologischen Material.

Stell ich wieder zu hohe Ansprüche an mich selbst? Sehe ich das Ganze zu idealistisch?

Ich möchte doch einfach nur das finden, was ich bin, wo ich später auch drin arbeiten kann und gut bin, aber ich weiß nicht, ob es das je geben wird. Vielleicht bin ich da zu sehr wie mein Vater: Die Welt interessiert mich, ich habe ein zu großes Spektrum an Interessen, könnte Vieles machen, aber das eine, was ich bin, das finde ich nicht.

Mich hat einfach echt aus der Bahn gerissen, was mein Dozent wegen des Referates zu mir gesagt hat. Mag sein, dass alle mein Kommilitonen es gut fanden, ich selbst finde, es war ausreichend. Aber mir zu sagen, es sei miserabel gewesen, und ob ich nicht lieber was Anderes studieren möchte und ob ich den Master nur mache, damit ich irgendwie eine Arbeit in diesem Bereich finden kann, weil ich ja auf jeden Fall nicht gut sein kann und sowas. Was soll ich da sagen? Da tröstet es mich auch nicht so sehr, wenn alle sagen, dass ist Quatsch und der spinnt im Moment und wird langsam senil. Es beruhigt mich ein wenig, dass er das auch schon zu Leuten gesagt hat, die wirklich gut sind und dass jeder mal in seine Zange gerät. Aber das ist jetzt schon das 2. Mal. Dann gibt es wieder Momente, wo er mich lobt. Was will der Typ eigentlich von mir?
Das macht mich echt fertig.
Dann hab ich für mein Referat vom letzten Jahr nur ne 2,7 bekommen. Ich meine, ok, ich hätt mir selbst wohl auch ne 2,7 gegeben, aber andererseits ärgert es mich einfach, dass es nichts Besseres ist. Ich habe in diesem Fach vor allem Zweien, ich habe auch ein paar Einsen, ich habe auch eine 4 und wenige Dreien. Klingt total nach Durchschnitt und der Durchschnitt promoviert nicht.

Vielleicht bin ich einfach nur dumm und überfordert und sollte Putzfrau werden.

Montag, 4. Oktober 2010

Das liebe Geld

Jetzt bin ich grad am hin-und her rechnen und mir 'nen Plan machen, wie wir das ganze am besten bezahlen, und es ging alles wunderbar auf, bis mir grade einfiel, dass ich ja noch meine Nebenkostenabrechnung bezahlen darf.
Damit fehlen mir nach meiner Rechnung ungefähr 147 €. Lustigerweise hat mir meine Immobilienfirma jetzt einen Brief geschickt wegen der Nebenkostenabrechnung und da hat sich dann herausgestellt, dass die Postbank das Geld nicht zum 1. überweist, nein, sie buchen das Geld am 1. ab und überweisen es dann gern auch mal 5 Tage später. Ich bin so sauer, weil ich wegen solcher Sachen dann ja auch ständig nachhake und dann IMMER falsche Antworten kriege anscheinend weil diese dumme Postbank unfähig ist kompetente Mitarbeiter auszubilden! >_________> Das haben Daniel und ich heute noch mal merken dürfen...>_>
So hab ich jetzt ne Abrechnung hier in der Hand wo steht, dass das Geld am 1. da sein soll (logisch) und dann aber immer was später ankommt. WOZU füll ich dann auf meinem Dauerauftrag aus, dass es ZUM 1. DA SEIN SOLL!!! HALLO?! Geht's noch! Wenn man bedenkt, dass ich 3 Versuche brauchte, damit der Dauerauftrag überhaupt läuft, weil die Postbank Mitarbeiter DRUCKBUCHSTABEN UND ZAHLEN NICHT LESEN KÖNNEN!!! STELLEN DIE DA ANALPHABETEN EIN ODER WAS!!!

Ich bin jetzt echt ziemlich angepisst, dass das jetzt noch zu allem anderen oben drauf kommt. D.h., ich renn morgen zum Arzt, danach zur Bank, um raus zu finden, was der Scheiß soll (und denen nochmal meinen Studentenausweis zu geben, damit die auch ja wissen, dass ich immer noch studiere und mir nicht schon wieder Gebühren für mein KOSTENLOSES Girokonto abziehen...). Danach in die Uni in diverse Institute, danach kopieren und für das Referat weiterarbeiten.
Im Übrigen ist der Typ, der für meine Wohnung verantwortlich ist, MAL WIEDER im Urlaub. Ist er irgendwie ständig. Kann man sich ja auch leisten, wenn man sich für Nichtstun und wie ein hässliches kleines Schweinchen Provision u.ä. zahlen muss. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass der Typ JEDESMAL wenn ich dort anrufe, im Urlaub ist. Das ist echt so lächerlich, ich bin froh, wenn ich da weg bin und in der neuen Wohnung.

Oh lustig ist auch, dass solche dummen Geschichten, die die Postbank verkackt, ja auch gern mal in die Schufa eingehen ne? Hervorragende Voraussetzungen für die Zukunft!
Und dabei haben Daniel und ich da heute zusammen ein Konto eröffnet. Ich bereue es jetzt schon. Inkompetent, lahmer Service und minimale Zinsen. Arschlecken ey!
Hatte ich erwähnt, dass ich mir einen Wintermantel auf ebay ersteigert hatte, und die Postbank irgendwie ne Woche für die Überweisung gebraucht hat? Einfach mal so...ist ja egal, ob es ankommen muss und die Leute darauf angewiesen sind.
Ist auch egal, dass mein Online Banking noch nie richtig funktioniert hat. Immer wenn ich das mit einem sarkastischen Unterton da erwähne, kommt ein "Oh" und das war's. Nichts von wegen, dagegen könnte man ja mal was machen oder so...>_>

Scheiße man, ich bin jetzt so sauer, ich weiß nicht mal, wie ich weiterarbeiten soll. Und natürlich ist es jetzt so spät, dass ich nicht mal irgendwo anrufen oder hingehen kann und das alles dann morgen erledigen darf. So dass jeder Tag mit diversen emails, Telefonaten und ständigem Hin-und Hergerenne verbunden ist. Juhuu, so lässt es sich leben!
NICHT!

Sonntag, 3. Oktober 2010

Neue Lebensräume

Wir haben 'ne Wohnung! ^^ Bente hab ich es schon erzählt, aber hier noch mal für die "Allgemeinheit" (die großen Massen, die hier mitlesen *hust*).
Die Wohnung ist nur eine Straße weiter (gut, um Sachen rüber zu schleppen...), im 3. Stock eines Altbaus. Unsere Wohnung ist wohl die größte und teuerste in dem Haus *hust*.
Der größte Teil des Gebäudes ist gerade neu saniert und modernisiert worden und einige Sachen werden noch gemacht. Mit Glück wird auch irgendwann im Laufe des nächsten Jahres der Keller renoviert (der ist nicht viel besser als in meiner jetzigen Wohnung...) und ein Waschkeller eingerichtet. Das wär echt praktisch, aber ich kann mir vorstellen, dass wir bis dahin unsere eigene Waschmaschine haben, falls das jemals geschehen sollte mit dem Keller.
Bei der Wohnung selbst handelt es sich um eine 2 Zimmer Wohnung mit Küche und Duschbad, offiziell sind's 59 m², da wir aber an einer Seite auch Dachschrägen haben, sind es eventuell ein wenig mehr. Zum Vergleich: meine jetzige Wohnung hat 23 m².
Wenn man reinkommt in der Wohnung steht man in einer kleinen Diele, die nicht viel größer ist als jetzt bei mir. Links ist gleich das Badezimmer, das ist etwas größer und geräumiger als mein jetziges und mit weißen und anthrazit farbenen Kacheln und Fliesen belegt. Alles ist natürlich neu gemacht! yay ^^ Es sind auch schon so Sachen drin wie ein Handtuchhalter, ein Spiegel, eine Steckdose, ein Toilettenpapierrollhalter etc. Leider aber kein Regal über dem Waschbecken oder so und auch keine Duschstange oder so, das müssen wir dann selber machen. Es gibt ein großes Fenster und das Klo ist am Ende des Raumes direkt am Fenster. Find ich gut ^^
Wenn man von der Eingangstür aus geradeaus weitergeht kommt man in die Küche, die rechteckig ist, mit der Schmalseite links, zum Hof hin, wo auch das Fenster ist. Auf der Längseite neben der Tür kommt die Küchenzeile hin und rechts an der Schmalseite sind auch noch jede Menge Steckdosen. Wenn ne Küche drin ist, ist immer noch genug Platz für einen Esstisch mit Stühlen und ein kleines Schränkchen oder so. Geht man weiter gerade aus, gelangt man ins Schlafzimmer, das genauso groß ist wie die Küche. Übrigens genau wie das Wohnzimmer mit einen hellen, schönen Teppich ausgelegt. Ansonsten ist der Schnitt auch wie bei der Küche.
Rechts vom Eingang ist das Wohn- und Arbeitszimmer. Das ist ein Raum, der ungefähr die Länge von Küche, Schlafzimmer und Diele zusammen hat. Rechts sind die 3 Dachschrägen und dazwischen Fenster, 3 Stück glaube ich. Insgesamt hat die Wohnung aber dennoch recht hohe Decken zum Glück ^^.
Das Coole ist, wir haben in jedem Raum, wo 'ne Heizung steht (Elektro) einen Schalter an der Wand, mit Hilfe dessen man die Raumtemperatur einstellen kann, und dann sorgt die Heizung von allein dafür, dass der Raum diese Temperatur hat. Total praktisch und vermutlich, je nachdem welchen Stromanbieter wir nehmen, auch günstiger als andere Heizungen (man siehe die fette Nebenkostenabrechnung, die ich jetzt für meine Wohnung bekommen habe...>_> fast 300 € ey...argh). Ja...nach nem Stromanbieter habe ich auch schon gesucht, ich habe einige gefunden, die im Jahr mehr als 200 € günstiger als die RheinEnergie sind o.O (mein jetziger Stromanbieter, den ich nehmen musste >_>). Ich bin mal gespannt, werd das nachher mal mit Daniel besprechen. Außerdem gibt es da 100 € für Neukunden und solche Sachen ^^ Klingt echt gut. Einen vernünftigen und günstigeren Internetprovider als 1&1 wollen wir uns auch suchen. Das wollen wir alles vor dem Einzug am 1.12. erledigt haben. Zum Glück kommen wir früher in die Wohnung rein. Denn es ist ja auch noch keine Küche drin. Immerhin haben wir schon einen Herd und einen Staubsauger ^^ alles andere, was wir erst mal brauchen, werden wir wohl oder übel im November besorgen müssen...und was auch ein wenig unpraktisch ist, ist, dass wir Provision bezahlen müssen..aber wir haben beschlossen, dass es uns das bei dieser Wohnung wert ist. Was besseres kann man hier nicht bekommen und für Köln ist die Wohnung immer noch günstig.
Schade nur, dass ich nicht mehr Geld im Monat über haben werde, es wird sich nichts ändern, da ich Prinzip genauso viel zahlen werde wie jetzt auch.
Ich bin mal gespannt wie es wird, und vor allem freue ich mich jetzt drauf, jetzt, wo ich die Gewissheit habe, dass der Mietvertrag nicht scheiße ist, dass uns hier keiner über den Tisch zieht, dass alles gut läuft und wir das auch irgendwie finanzieren können. Jetzt kann es so richtig loslegen.
Wenn nur nicht der Stress mit der Uni wäre. Scheiß Referate zu Themen, die mich nicht interessieren. Seminare, die ich wegen irgendwelcher Überschneidungen nehmen muss, die mich nicht interessieren. Das steigert die Motiation natürlich ungemein >_>.
Tja...bleibt mir halt nichts Anderes übrig. Das erste Referat ist btw schon am 27.10. ahhh...und ich bin immernoch nicht fertig...das Thema ist ja nicht mal schlecht, aber es fällt mir einfach schwer, mich für Eisenzeiten zu begeistern, ich weiß auch nicht warum. Bei dem gleichen Dozenten halte ich auch am 20.12. noch mal ein ebenso umfangreiches Referat. Das wird noch lustig werden so direkt nach dem Umzug. Zum Glück ziehe ich ja mit einem erwachsenem, vernünftigen und organisiertem Mann zusammen. So ein Kandidat wie meine Exfreunde hätte wohl alles noch schlimmer gemacht (die Fähigkeit aus Nichts Chaos entstehen zu lassen oder so XD).
Bla~ jedenfalls mal schauen wie es wird. Morgen erst mal wieder ein paar Sachen organisieren und hin zu meinem Dozenten, das wird noch mal peinlich werden >_> und vielleicht in die USB und mir ein Buch namens "On Bullshit" ausleihen. Ohne Scheiß, das ist ein philosophisches Werk XD. Wenn es gut ist, und man es sich leisten kann, schenke ich es meinem Vater zu Weihnachten ^^
Geld und Zeit...das wird mir dieses Semester auf jeden Fall fehlen. Ich freu mich jetzt schon auf das Sommersemester, das im Verhältnis entspannter sein wird (nur die BA Prüfungen und die Arbeit machen mir Angst!)
Joa~ ich schreib dann mal wieder, wenn es was Neues gibt, z.B. wie ich mein Referat verkackt habe oder so >___>"

Mittwoch, 22. September 2010

Ein Jahr ist eine lange Zeit

Vor mehr als einem Jahr habe ich hier meinen letzten Blogeintrag hinterlassen. In der Zwischenzeit hat sich viel verändert. Es ist nicht viel passiert, aber ich habe mich geändert und hoffe, dass diese Entwicklung noch weiter fortschreiten wird.
Immer wieder habe ich darüber nachgedacht, hier wieder was zu schreiben, genug zu erzählen gab es immer.
Aber ich glaube genau das ist das Problem und der Grund weshalb ich auch nie ein Tagebuch schreiben konnte. Das Berichten von Ereignissen, bei dem ich mich sowieso nur in Details verkette, ist nicht das worauf es ankommt, und das, was diesen Blog ausmachen sollte.
Es geht darum, was ich fühle, was mich freut oder traurig macht. Ich werde versuchen, weniger zu schreiben, aber dafür häufiger, damit diejenigen, die diesen Blog lesen, mehr von der Person erfahren, die ich bin. (Falls es jemanden interessiert ^^")
Das Wichtigste für mich ist, dass es momentan bergauf geht. Letztes Jahr hatte ich sehr viele Tiefs, und auch dieses Jahr hin und wieder emotionale Ausbrüche. Aber langsam klären sich die Dinge.
Mit der Zeit werde ich meine Schilddrüsenunterfunktion und die Anämie in den Griff kriegen, so dass ich auch körperlich fit bin, alles zu meistern, was ich mir vornehme.
Vor allem aber läuft es in der Uni immer besser. Im 1. Semester habe ich mich noch benommen wie in der Schule und dementsprechend auch einen Schein nicht bekommen und in einer Klausur gleich eine 4 geschrieben. Ich habe mich nicht unterkriegen lassen und im 2. Semester mehr gemacht. Im 3. Semester noch mehr. Der richtige Wandel kam aber erst jetzt im Laufe des 4. Semestern, einfach weil ich angefangen, die Sachen in Angriff zu nehmen und sie einfach zu machen und nicht ewig vor mich her zu schieben, bis ich es vergesse. Inzwischen ist es so, dass ich wichtige emails gleich schreibe oder zumindest in den nächsten Tagen. Dass ich jeden Tag ein wenig für die Uni mache, wenn es auch nicht viel ist.
Und es lohnt sich. Ich habe von 2 Dozenten Komplimente bekommen und das baut mich wirklich wirklich auf und stärkt mein Selbstbewusstsein und den Glauben daran, dass ich auch die nächsten 2 Semester noch durchstehen kann.
Nur muss ich leider noch viel erledigen in den Ferien. Die Zeit vergeht im Moment so schnell und ich arbeite mich nur in kleinen Schritten vorwärts. Aber Hauptsache es geht überhaupt voran.
Das 5. Semester wird sehr stressig werden. So wie es ausschaut werde ich 14 Veranstaltungen haben, also 28 Semesterwochenstunden. 2 große Referate, min. 1 kleines, vermutlich diverse Essays oder Stundenprotokolle oder derartiges, 1-2 Klausuren und viel davon geht in meine BA Note ein. Wenn ich das alles so hinbekomme, wie ich das will, dann mache ich Anfang nächsten Jahres meine BA- Prüfungen und muss dann im Sommersemester nur noch 3 Veranstaltungen in UFG und 2-3 in Philo, zusätzlich noch 2 im Studium Integrale. Das wären dann maximal 8 Veranstaltungen und dabei kann ich dann wirklich mit der BA Arbeit anfangen. Alles hängt allerdings davon ab, ob ich das Wintersemester überlebe. Ich werd mir Mühe geben, und ich hab jetzt mehr Selbstvertrauen. Jetzt muss nur noch die Gesundheit mitspielen.

Hoffentlich finden Daniel und ich auch bald ne Wohnung. Ich fühl mich immer gleich viel wohler, wenn alles besser verteilt ist und ich hätte gern eine richtige Küche und ein vom Schlafzimmer getrenntes Arbeitszimmer (grade auch wegen Daniels Schichten). Morgen sieht er sich 2 Wohnungen an und ich hab ein gutes Gefühl. Hoffentlich hoffentlich wird es diesmal was!
Die Immobilienhänderlin klang jedenfalls sehr nett und herzlich, wir schauen uns 2 Wohnungen an, eine 2-Zimmer, eine 3-Zimmer, beide nur eine Straße weiter als meine jetztige Wohnung, beide unter 600 €, grade neu saniert, Altbau. Ich bin so gespannt, ob es endlich klappt, das würde mir für mein Wohlbefinden wirklich helfen.
Nach dem Motto, wenn Ordnung in der Bude ist, dann auch im Kopf ^^

Naja, ich muss jetzt gleich in die Institutsbib, weiter Literatur für mein 1. Referat sichten (das Thema nervt mich jetzt schon!).